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Unsere Ururururgroßeltern sind die Bankivahühner aus Südostasien. So wie auf der Zeichnung sahen sie aus. Hübsch, nicht wahr?

Sie haben im Wald und am Waldrand gelebt. Jeden Tag haben sie im festen Familienverband in einem begrenzten und geschützten Areal Futter gesucht, Gras, Schnecken, Klee, Würmer, Kräuter oder Käfer, alles was sie am Waldrand so finden konnten. So eine kleine Hühnergruppe bestand aus 7 – 20 Hühnern und einem Hahn.

Der Hahn hat gut auf seine Hühner aufgepasst. Wenn Gefahr drohte hat er sie gewarnt und so konnten sie sich schnell im Wald verstecken. Manchmal hat er auch für sie gekämpft wenn andere Tiere aufdringlich wurden. Seine Aufgabe ist es auch, Streit zu schlichten, sie an gute Futterplätze zu führen oder auch beim Gang zum Nistplatz zu begleiten.

In der Dämmerung sind sie zum Schlafen auf einen Ast geflogen. Dabei waren die sichersten Plätze ganz oben, daher sind diese Plätze instinktiv die begehrtesten.

Damals hat jede Henne ungefähr 20 Eier im Jahr gelegt. Wenn eine Henne gluckig wurde, legte sie an verschiedenen Stellen Nester an und legte dort ihre Eier. Das Gelege, das nicht von Räubern gefunden wurde und somit das Sicherste war, wurde dann bebrütet. Erst wenn die Henne sich auf die ca 8-15 Eier zum Brüten setzt und dann auch 21 Tage fast durchgängig sitzen bleibt, können daraus Kücken schlüpfen. Natürlich nur, wenn der Hahn sie vorher befruchtet hat. Das ist geschickt gelöst bei den Hühnertieren, der Hahn muss die Henne nicht für jedes Ei decken sondern das Sperma sammelt sich in einer sog. Samenrinne bei der Henne und steht so für eine Anzahl Eier zur Verfügung, bis sie wieder besprungen wird.

Sobald die Kücken schlüpfen begleitet sie die Mutterhenne und zeigt ihnen gute Futterstellen, wärmt und schützt sie. Als Nestflüchter können die Kücken schon vieles selbst. Sie erkennen zum Beispiel einen glänzenden Wassertropfen oder Pfütze als Wasserquelle und picken danach.

Vor 3000 Jahren ist der Mensch in unsere Hühnerwelt getreten. Am Anfang hat er uns als Haustiere in der Nähe seiner Behausung gehalten. Er hat uns gefüttert und beschützt und dafür so manches unserer Gelege als Nahrung für sich genommen.

Je länger wir Hühner mit dem Menschen zusammen gelebt haben, desto mehr hat der Mensch darauf geachtet, welche Henne besonders viele Eier legt oder besonders viel  Fleisch ansetzt. Diese Tiere wurden dann zu Elterntieren und die Menschen haben begonnen zu züchten.